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PV-Anlagen: Die 5 größten Mythen

Photovoltaik-Anlagen sind inzwischen weit verbreitet im Einsatz, sowohl auf Dächern von Eigenheimen als auch von Unternehmen. Trotzdem halten sich einige Mythen rund um diese Form von Erneuerbarer Energie hartnäckig.

 

Hitze und Kälte schaden der Anlage

Grundsätzlich sind PV-Anlagen sowohl für hohe als auch für niedrige Temperaturen ausgelegt. In der Regel entstehen dadurch keine Schäden. Allerdings kann die Leistung bei starker Hitze etwas abnehmen. Kalte Temperaturen hingegen erhöhen den Wirkungsgrad. Liegt zusätzlich Schnee rund um das Gebäude, der die Sonnenstrahlen reflektiert, kann dies die Stromerzeugung sogar weiter verbessern.

Keine Sonne, keine Energie

Auch dieser Mythos ist falsch. PV-Anlagen produzieren selbst bei bewölktem Himmel und an kälteren Tagen Strom – wenn auch in geringerer Menge. Besonders moderne Anlagen sind inzwischen in der Lage, ein breiteres Spektrum des Sonnenlichts zu nutzen und effizient umzuwandeln.

Nur auf großen Dächern sinnvoll

Sonnenenergie lässt sich auch auf kleinen Dächern oder Flächen gewinnen. Dafür eignen sich leichte oder besonders leistungsstarke Solarmodule. Eine individuelle Beratung hilft, passende Lösungen zu finden, um saubere Energie beispielsweise auf dem kleinen Balkon- oder Gartenhausdach zu erzeugen.

Solarmodule lohnen sich nur in Südrichtung

Zwar liefern Solaranlagen die höchsten Erträge bei einer Südausrichtung, doch gerade für private Haushalte kann eine Ost-West-Ausrichtung vorteilhaft sein. So wird ein Großteil der Energie morgens und am Nachmittag erzeugt – also genau zu den Zeiten, in denen der Strombedarf oft am höchsten ist.

PV-Anlagen sind brandgefährlich

Ein weiterer Mythos besagt, dass PV-Anlagen das Brandrisiko erhöhen. Zudem wird häufig behauptet, die Feuerwehr lösche keine Gebäude mit installierter Solaranlage. Wie bei jedem elektrischen Gerät kann ein Brand durch einen technischen Defekt oder eine fehlerhafte Installation entstehen, das Risiko ist bei Solaranlagen jedoch nicht erhöht. Im Brandfall sollten die Einsatzkräfte dennoch unbedingt über die Anlage informiert werden, da es bei der Brandbekämpfung einige Besonderheiten zu beachten gibt.

16. 06. 2026

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